Was soll das eigentlich?

Was soll das eigentlich?

Ein Spätshop fehlt in Freiburg, wie der Artikel der Lokalzeitschrift „Fudder“ bestätigt: http://fudder.de. Es soll jedoch kein reiner Ort des Konsums werden:

WIr wünschen uns einen Späti, in dem nicht konsumiert werden muss. In dem es eine Solikasse gibt, um mal mehr, mal weniger zu zahlen. In dem ein Tausch-/Umsonstregal und ein Umschlagplatz für Lebensmittel aus Containern, der Tafel, dem Garten Platz finden.  In dem eine Küfa* und eine Kaffeeecke auf Spendenbasis umsetzbar sind.

Warum ein Einzelhandel?

In Freiburg erscheint es uns sehr schwierig ohne Kapitalaufwand einen Raum inmitten der Stadt zu finden. Wir haben uns daher für einen pragmatischen Ansatz entschieden und wollen über die Einnahmen des Verkaufs in erster Linie den Raum finanzieren. Am Liebsten aber auch die Menschen, die dort arbeiten, denn es wird für mindestens eine Person von uns ein Vollzeitprojekt.


* Der Begriff Küfa steht für Küche für Alle und bezeichnet das Kochen und Essen in der Gruppe. Durch eine solidarische Finanzierung (zumeist auf Spendenbasis) und i.d.R. vegetarisch/vegane Küche wird versucht allen Menschen einen Zugang zu ermöglichen.